Wie eine Rezeptur entsteht Am Anfang steht Ihr Anliegen – oder Ihr Geburtsbild.
Wie eine Rezeptur entsteht Am Anfang steht Ihr Anliegen – oder Ihr Geburtsbild.
Darauf aufbauend beginnt meine Arbeit im Hintergrund. Ich suche die Pflanzen, die in Resonanz stehen, lasse die Auswahl in Ruhe reifen und setze Ihre Rezeptur zusammen, bis die Frequenz stimmt. Dazu entsteht eine Geschichte, in der die Pflanzen selbst zu Wort kommen und ihre Energetik wiedergeben, damit Sie Ihre Rezeptur auch emotional greifen können.
Sie bekommen die schriftliche Ausarbeitung mit Dosierungsanleitung. Bis alles bei Ihnen ist, vergeht ungefähr eine Woche.
Dann braucht es Zeit. Eine Rezeptur nehmen Sie über mehrere Wochen ein. Naturheilkunde lässt sich nicht drängen, und ob und wann sich etwas bewegt, ist von Frau zu Frau verschieden. Wenn Sie mögen, notieren Sie sich unterwegs, was Ihnen auffällt – körperlich, emotional oder in Ihren Gedanken. Ein Satz genügt. Dann haben wir im nächsten Gespräch etwas, woran wir entlanggehen können.
Zu jeder Rezeptur, die hier entsteht, gehört ein Text. Er heißt Pflanzengeschichte und ist kein Beipackzettel, die Dosierung steht woanders. In der Pflanzengeschichte kommen die Pflanzen selbst zu Wort und geben wieder, wofür sie in dieser einen Rezeptur stehen.
Wie so ein Text klingt, kann ich schlecht beschreiben. Deshalb stehen hier zwei. Beide sind für mich selbst entstanden, zu einem Thema, das ich hier nicht ausbreite und das mich lange begleitet hat. Sie gehören zusammen und sind in einer Reihenfolge entstanden, die sich nicht umdrehen lässt: zuerst die eine, dann die andere. Geschrieben im Du, das ich mir selbst schreibe.
Eine Rezeptur mit energetischem Hintergrund, ausgerichtet auf eine Frequenz für harmonische Beziehungen und Kontaktfähigkeit.
Hier braucht es meine Zauberkraft, spricht der Fliegenpilz, um deine großen Potentiale aus dem Dunklen zu bergen. Myrrhe kennt den Weg zurück in die finsteren Zeiten, begleitet vom Gänseblümchen, das deine Unversehrtheit zurück ans Tageslicht holt. Der blaue Eisenhut weiß um die Ängste und die Ohnmacht und übergibt sie an den wilden Indigo. Er fügt sie als energetisch heile Fragmente wieder zusammen, damit dein Gefühl des Zerbrochenseins und die Schwere, die daran hängt, sich verabschieden dürfen. Der Weihrauch hüllt alles in seinen Duft, auf dass deine unterdrückten Gefühle und deine Selbstablehnung weichen dürfen und dich erinnern, dass das Leben auch Schönes anzubieten hat. Erneut trittst du durch das reinigende Tor von Frau Holle, dem schwarzen Holunder, auf dessen anderer Seite der einjährige Beifuß dich auf Neuwerdung ausrichtet. Ein letzter zarter Hauch von Lavendel klärt und stärkt dich für die Begegnung mit der Realität, wenn du dich mit der Vanille auf den Weg machst, um Genuss und Sinnlichkeit neu zu entdecken. Das Eisenkraut kennt den Weg: dein Herzenswunsch möge der Kompass sein!
Diese Rezeptur geht nach hinten. In das, was war, in die finsteren Zeiten, in das Zerbrochene. Sie holt etwas ans Tageslicht und setzt es zusammen. Was am Ende steht, ist eine Richtung, kein Ziel. Das Eisenkraut kennt den Weg, mehr sagt sie nicht.
Eine Rezeptur mit energetischem Hintergrund, ausgerichtet auf eine Frequenz für den eigenen Lebensrhythmus.
Hab Vertrauen: leicht darf es sein, und liebevoll-vergnüglich!, verspricht die Heidelbeere und gesellt sich an deine Seite. Zusammen mit ihr triffst du auf die Birke, die dich einen Blick auf deine unversehrte Seele werfen lässt und zu Leichtigkeit und Neubeginn aufruft. Lerne von der Johannisbeere eine harmonische und selbstliebende Haltung, sodass du Hingabe und Zuneigung auch ohne Symbiose feiern kannst. Und komm in deine Mitte, in die Stille deines Herzens. Dort triffst du auf die Passionsblume, sie kennt deinen inneren Ton und lässt dich aus dem Außen zu dir selbst finden. Aus diesem Zentrum heraus kannst du dich mit der Zauberkraft des Eisenkrauts neu und sicher positionieren und deinen Herzenswünschen Leben einhauchen. Genuss und erfüllte Lust sind körperlicher, sinnlicher Ausdruck, in dem Kontrolle keinen Platz mehr hat – spricht Damiana – vertraue mir und lege sie beiseite. Die Grieswurz und die Meisterwurz sind sich einig: jetzt ist es Zeit, die Gefühle frei fließen und zu deinem Ausdruck werden zu lassen! Komme zurück in deine Freiheit und deine Selbstermächtigung! Erwache, spricht das Schneeglöckchen, ich gehe mit dir aus der kalten Schwere in das warme Licht des Neubeginns!
Diese geht nach vorn. Sie fängt bei Leichtigkeit an, geht in die Mitte und von dort nach draußen. Die erste konnte sie nicht sein: Leichtigkeit lässt sich nicht an den Anfang stellen, wenn das Schwere noch unsortiert daneben liegt. Lesen ließe sie sich trotzdem. Sie ginge dann nur ins Leere.
Was Sie gelesen haben
ist die Konzeption zweier Rezepturen. Kein Bericht darüber, was daraus geworden ist. Sie nehmen eine spagyrische Rezeptur über mehrere Wochen ein. Naturheilkunde lässt sich nicht drängen, und ob und wann sich etwas bewegt, ist von Frau zu Frau verschieden. Ihre Rezeptur hätte andere Pflanzen darin, weil Ihr Anliegen ein anderes ist. Wie die Pflanzen dafür aufbereitet werden, steht bei Spagyrik – eine kurze Geschichte → Wo meine Arbeit aufhört
Nicht jede Frau bekommt von mir eine Rezeptur. → Wo meine Arbeit aufhört
Steht Ihr Anliegen für sich, findet es in einer einzelnen Rezeptur seinen Raum → Ihr Anliegen in einer Rezeptur. Hängt eine Geschichte daran, so wie hier, dann arbeite ich mit einer Folge von Rezepturen → Ihr Anliegen über die Zeit. Und wenn Ihr Geburtshoroskop den Weg vorgeben soll → Ihr Himmelsbild in Rezepturen.