Mein Weg - eine Reise zu mir
Ich begleite Frauen in einem Lebensumbruch dabei, sich selbst wieder zu spüren und zu erkennen, was ihr Körper und ihr Leben ihnen über ihre Geschichte erzählen kann.
Mein Weg - eine Reise zu mir
Ich begleite Frauen in einem Lebensumbruch dabei, sich selbst wieder zu spüren und zu erkennen, was ihr Körper und ihr Leben ihnen über ihre Geschichte erzählen kann.
Mein Leben ist, wie es ist.
Es war, wie es war.
Und – kam meist anders als gedacht.
Berufliche und private Brüche, Erkrankungen, Suchen und zeitliches Nichts – alles war rhythmischer Bestandteil meines Lebens und hat mich irgendwann selbst losgeschickt. Eine Reise zu mir. Jeden Tag lerne ich dazu, vorausgesetzt, ich halte den Blick. Die Beobachterin in mir. Damit ich die Schätze im Alltag und in den Bezugspunkten mit anderen sehen und sie für mich zu neuem Boden unter meinen Füßen wandeln kann.
Vier Berufe in dreißig Jahren, und jeder Wechsel kam von innen
Von innen kam der Anstoß fast immer zuerst. Das Äußere war meist nur der Spiegel.
Angefangen habe ich bei den Heilpflanzen: 1995, in der Apotheke, als Pharmazeutisch-technische Assistentin. Substanz, Wirkung, Dosierung. Was in der Schublade lag, hatte einen Namen und eine Menge. 2000 kam das Körpergefühl dazu: Physiotherapie, Berührung, Nachspüren. Da hatte plötzlich nichts mehr eine Menge.
Seitdem schlägt mein Herz für die Neurologie. Frühakut mit Rehabilitation, Neuropädiatrie, zuletzt der Wachkoma-Bereich. In der Neurologie lässt sich nichts planen. Kein Behandlungsplan hält, kein Etappenziel trägt. Man kann nur mit dem arbeiten, was in diesem Augenblick möglich wird. Für mich ist das die Zen-Aufgabe in der Medizin.
Die erste dieser Stellen endete in einer Insolvenz. Es blieb nicht der einzige Bruch dieser Art. Die Veränderung hat in diesen Jahren nicht nur mich erfasst, sondern auch die meisten Betriebe, in denen ich gearbeitet habe. Und manches Ende kam von außen und passte trotzdem zu einer Bewegung, die in mir längst begonnen hatte.
Jahre danach wurde ich schwer krank. Ich lag im Krankenhaus und wusste dort, ohne dass jemand es mir gesagt hatte: Die Physiotherapie ist zu Ende. Es folgten Monate, in denen nichts feststand. Kein Plan, keine Richtung, kein Beruf. Ein zeitliches Nichts. Eine Grenzerfahrung, ohne dass ich das Ende der Wegstrecke kannte.
Erst später kam ein Bild, auf einem Aufstellungswochenende, während einer schamanischen Reise. Sie führt weit nach innen. Was ich dort sah, behalte ich für mich. Es setzte das zusammen, was ich vorher getrennt gesehen hatte: Meine Jahre in diesem Beruf waren ein Suchen nach einer Verbindung zu meinen Eltern, zu ihrer eigenen Geschichte. Meine Arbeit als Physiotherapeutin war die Ver-Arbeitung dessen, und sie hat mir Handlungsraum gegeben, den ich als Kind nicht hatte. In dem Moment, in dem ich das sah, war der Auftrag erfüllt.
Mit der Spagyrik kam das Gefühl, beruflich nach Hause zu kommen. Wieder standen Fläschchen vor mir, wieder ging es um Pflanzen und um Tropfen. Nur zählte diesmal nicht die Menge. Der Kreis hat sich geschlossen: Ich war wieder da, wo ich losgegangen war, nur mit allem, was dazwischen lag – der Substanz aus der Apotheke, dem Körper aus der Physiotherapie, dem Augenblick aus der Neurologie. Die Pflanzen haben mich nach Hause geholt.
Mit zweiundvierzig löste sich vieles gleichzeitig auf, und ich ging nach Berlin. Fremd in einer großen Stadt, ohne das, was vorher getragen hatte. Die Astrologie nennt diese Zeit die Uranus-Halbzeit, sie liegt bei den meisten Menschen um die Lebensmitte. Was dabei geht, geht. Was seitdem entstanden ist, sind meine Haltung und die Art, wie ich heute arbeite.
Zuletzt kam die Astrologie dazu, die sich mit der Spagyrik verbindet. Inzwischen fließt zusammen, was lange nebeneinanderlag: die Pflanze, der Raum, das Himmelsbild.
Seither gehe ich davon aus, dass in einem Leben alles seinen Platz hat. Auch das, was quer liegt, was wehtut und was man sich nie ausgesucht hätte. Es schwingt mit, während man lebt. Manches davon zeigt sich früh, manches nach zwanzig Jahren, manches vielleicht nie.
Deshalb gehe ich in ein Anliegen hinein, ohne vorher zu wissen, was darin liegt. Phänomenologisch nennt sich diese Haltung: schauen, was da ist, und es nicht schon unterwegs deuten. Was sich zeigt, zeigt sich, während wir sprechen.
Und ich schreibe. Zu jeder Rezeptur, die ich zusammenstelle, entsteht eine Geschichte, in der die Pflanzen vorkommen und das erzählen, was sie mitbringen. Der Frauenmantel bereitet den Weg vor, die Linde kennt die Verletzungen, das Schneeglöckchen ruft. Das ist meine eigene Handschrift im Handwerk. Es macht eine Rezeptur spürbar, nicht nur einnehmbar. Wie so ein Text klingt, steht vollständig unter Wie eine Rezeptur entsteht.
Das eigene Wesen klopft zeitlebens von innen an. Es gibt nicht auf, bis es gelebt werden darf. Wir schauen uns an, was da ist, ohne etwas hinzuzufügen und ohne etwas wegzunehmen.
Das ist eine Entscheidung, keine Zufälligkeit meiner Anfragen. Weibliches Erleben verläuft in Zyklen und Übergängen, die ihre eigenen Wandlungen mitbringen. Frauengesundheit bewegt mich dabei nicht nur fachlich, ich gehe an diesem Thema selbst entlang. Deshalb ist mir diese Arbeit persönlich wertvoll. So bekommen diese Themen bei mir Raum, ohne dass Sie sie erst erklären müssen.
Seit 2012 Coach
Seit 2004 Heilpraktikerin
Seit 2000 Physiotherapeutin
Seit 1995 Pharmazeutisch-technische Assistentin
Ein Jahr lang afrikanischen Boden unter den Füßen,
und ein Jahr der Liebe zur Fotografie gewidmet.
Seit 2024 fortlaufende spagyrische, astrologische und phänomenologische Weiterbildungen
Astrologie, Astromedizin, Alchemistische Astrologie, Meisterkurs, H.G. Wicklein, Klagenfurt
Spagyrik ionis.Grafenstein inkl. psychogenes und magisches Rezeptieren, H.G. Wicklein, Klagenfurt
Engaging Vitality, Shou Zhong TCM-Weiterbildungszentrum, Berlin
Spagyrik nach Dr. Zimpel, PHYLAK Sachsen®, Schweiz
Phänomenologische Psychologie, Aufstellungsarbeit und Lebens-Integrations-Prozess (LIP), Nelles Institut, Nettersheim
Phänomenologisch-Systemische Aufstellungsarbeit, H. Homberger, Kassel
Systemaufstellungen, Europäische Akademie für Systemaufstellungen Eurasys, Nettersheim
Gestalt Coach®, Voss-Lehnen Institut, Hamburg
CranioSacrale Therapie, Somato-Emotionale-Therapie, Dialog in der Körpertherapie, Richard Royster Institut, Florida
Reiki Grad I, Zen-Meditation, mediale Workshops
Fachartikel „Spagyrisches Rezeptieren | Oder die Kunst der spielerischen Ernsthaftigkeit“ für AKOM, Magazin für Angewandte Komplementärmedizin, AKOM media GmbH, Jahrgang 3, ISSN 2367-3745, September 2018.
2015 dokumentiere ich während eines LIP-Seminars Teilnehmerprozesse aus 13 Nationen. Die Portraits werden zum Kunstprojekt LIP.foto. 2018 wird das Projekt im Rahmen des Buches "Das Leben geschieht" von Dr. Wilfried Nelles im Innenwelt Verlag, ISBN 978-3-942502-90-0, veröffentlicht.
Nicht jeder Tag ist gleich gut, leicht oder kraftvoll. Immer wieder wird es still, und die Farben verblassen. Auch dann gilt es zu atmen und weiterzugehen. So wachsen wir, wie schon Rilke schrieb, eines Tages in die Antwort hinein.
Was ich anbiete, ist eine naturheilkundliche Beratung und Begleitung. Wo sie ihre Grenze hat, steht unter Wo meine Arbeit aufhört.
Welche Wege es gibt, steht unter Meine Angebote.
Und wenn Sie nicht wissen, welcher davon: Schreiben Sie mir gerne zwei, drei Sätze, worum es geht. willkommen@sabinegnoth.de
„Danke für Deine Geduld, und dass ich meinen Weg in meinem Tempo beschreiten kann."
Mel, 49 · nach Ihr Himmelsbild in Rezepturen
Wie eine Begleitung erlebt wird, ist von Frau zu Frau verschieden.